
Tipp - Mähen (Schneiden)
Wenn der Rasen handhoch ist, erstmals schneiden. Dabei jeweils nur ein Drittel der Wuchshöhe kürzen. Ein dichter Rasenteppich ist nur zu erzielen, wenn die Pflanzen ständig kurz gehalten werden. Während der Monate Mai bis August soll der Rasen wöchentlich gemäht werden. Die Schnitthöhe des Rasenmähers auf 3 bis 4 cm, bei Zierrasen/Teppichrasen auf 3 cm einstellen (Tipp: Lieber öfter, dafür weniger tief mähen). Der Rasen soll kurz geschnitten überwintern.Tipp - Düngen
Ohne reichliche Nährstoffversorgung verliert der Rasen seine schöne Farbe. Eine kontinuierliche Nachdüngung ist daher notwendig und beginnt im zeitigen Frühjahr bei frostfreiem Boden mit einem der bewährten Rasendünger.Einen schönen, sattgrünen Rasen während der Wachstumszeit zu erzielen, setzt voraus, daß dem hohen Stickstoffbedarf - 24 bis 30 g/qm Rein-Stickstoff - Rechnung getragen wird. Die Rasenvolldünger erfüllen durch ihre Zusammensetzung die hohen Nährstoffansprüche. Sie sorgen mit Ihrer Stickstofform durch langsame gleichmäßige Stickstoffnachlieferung für gleichbleibendes Grün und dichten Bestand ohne Stoßwachstum und schonen durch die bedarfsgerechte Freisetzung des Stickstoffes die Umwelt.Vor der Dünger-Ausbringung sollte der Rasen gemäht werden. Um Ätzschäden zu vermeiden sollte die Ausbringung nur bei bedecktem Himmel und nicht während Hitzeperioden erfolgen. Nachfolgender Regen bzw. Beregnung ist vorteilhaft.
Tipp - Unkräuter
Die Zulassung von Spritzmitteln kann sich im Laufe eines Jahres verändern, so daß wir Ihnen empfehlen, sich im Bedarfsfalle an die für Sie zuständige BayWa-Niederlassung zu wenden. Sie erhalten dort eine gezielte und persönliche Beratung.Tipp - Vertikutieren
Auftretende Verfilzungen werden durch Vertikutieren der Rasenfläche beseitigt (Vertikutiergerät). Der Rasenfilz soll nicht stärker als 1 cm sein. Auf kleinen Flächen haben sich preisgünstige Vertikutierrechen bewährt.Eine zusätzliche Maßnahme ist das Aerifizieren (Belüften). Dabei werden in Abständen von ca. 15 x 15 cm kleine Löcher in den Boden gestanzt. Dadurch wird nicht nur eine Kräftigung der Pflanzen, sondern auch eine bessere Wasserführung erzielt. Das anschließende "Sanden" der Fläche nach dem Aerifizieren hält die gestanzten Löcher für längere Zeit durchlässig und verstärkt den Effekt.
Tipp - Beregnung
Die Rasenflächen bei Trockenheit ausgiebig beregnen; dabei gilt die Regel: entweder gründlich bewässern oder gar nicht.Tipp - Ausbessern
Den bestehenden Rasen kurz mähen, mit einem Vertikutiergerät oder Rechen den Boden fest aufrauhen und Mähgut abräumen. Je nach Lückigkeit 20 bis 30 Gramm Saatgut per m2 ansäen, einharken und die Ansaat ca. 1 cm mit Erde oder Torf abdecken und anwalzen. Die Fläche bis zur Keimung ständig feucht halten.






